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Das Grundsatzpapier der AG Energie

Die Energieerzeugung in Deutschland ist einer der größten CO2-Erzeuger. Gleichwohl brauchen wir eine Energieerzeugung, auf die wir uns jederzeit verlassen können. In der Zukunft stehen einige Umbauten an – der Umschwung auf die Elektromobilität, weitere Millionen Wohnungen und hunderte Kilometer ÖPNV-Netze, die mit Energie versorgt werden müssen.

Um diesen steigenden Energiebedarf klimaneutral decken zu können, müssen wir innovative und nachhaltige Konzepte, egal ob Solar- und Windenergie oder die Geothermie nutzen und wirtschaftlich attraktiv machen . Voraussetzung dafür sind neben schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren auch finanzielle Anreize. So kann eine schnelle Energiewende zum Selbstläufer werden – denn die Zukunft ist nicht planwirtschaftlich planbar.

Zum gesamten Papier der AG gelangt Ihr hier.

Grundsatzpapier der AG „C“ in CDU/CSU

Für die KlimaUnion (KU) bedeutet das „C“ im Namen unserer Partei, der CDU, in erster Linie, unsere Welt als Schöpfung Gottes zu verstehen, die wir nach biblischer Auffassung zu „bebauen und zu bewahren“ haben. Das christliche Verständnis der Welt ermutigt uns dazu, uns in unserer Gesellschaft einzubringen und sie aktiv mitzugestalten. Es bedeutet auch, uns innerhalb der CDU aktiv mit unseren Werten einzubringen und für diese Werte einzutreten.

Die Bewahrung der Schöpfung für unsere und für kommende Generationen ist ein unverzichtbarer Teil unseres Engagements. Wir halten den Klimaschutz deshalb nicht für ein Politikfeld wie viele andere und neben vielen anderen, sondern für die alles entscheidende Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. Es geht um nicht weniger als das Überleben unserer Zivilisation, und es gibt keinen Bereich unserer Gesellschaft, der nicht von der Erderhitzung berührt wird. Seine Auswirkungen bei Nicht-Erreichen des 1,5-Grad-Ziels sind für die gesamte Menschheit katastrophal.

Zum gesamten Papier der AG gelangt Ihr hier.

Das Grundsatzpapier der AG Ost Land Klima

Christlich-demokratische Politik: Klimawohlstand für den ländlichen Raum

ir sind nicht wütend. Wir haben keine Angst vorm Weltuntergang. Wir sehen aber, dass unsere Heimat, so wie wir sie lieben, bedroht ist: Wälder brennen, Grundwasserstände sinken, Felder verdorren. Die KlimaUnion wurde gegründet, um die CDU und CSU zu unterstützen, eine unionstaugliche 1,5-Grad Klimapolitik zu entwickeln.
Wir Christdemokraten sind vernünftig, wir sind klug, wir sind verantwortungsvoll. Wir wollen handeln und ermöglichen es den Menschen, zu handeln. Wir sind Christdemokraten: Unsere Leitprinzipien, Personalität, Solidarität und Subsidiarität, geben uns Gestaltungsgrundsätze vor, die uns dabei helfen, den ländlichen Raum zum Zukunftsraum zu machen und dem Osten Deutschlands eine neue klimaneutrale Wohlstandsperspektive zu geben.
Wir denken, dass die CDU die einzige Partei ist, die weite Teile der Bevölkerung für Klimaschutz und Klimawohlstand zu sensibilisieren und zu mobilisieren vermag. Sie hat schon in den letzten Jahrzehnten Fortschritt in einer sich ständig verändernden Gesellschaft möglich gemacht, Deutschland zusammen- und durch missliche
Lagen geführt. Die CDU muss eine staatstragende Rolle einnehmen und tragfähige
Konzepte einbringen. Wir wollen den Menschen ein Vorankommen ermöglichen und neue Mehrheiten für Klimaschutz und Klimawohlstand gewinnen. Mit den nachfolgenden Forderungen wollen wir, die Arbeitsgruppe Ost Land Klima, einen Beitrag dazu leisten.

 

Grundsatzpapier der AG Verkehr

Wir setzen uns für Städte ein, in denen tägliche Bedürfnisse innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar sind. Um die Mobilität zu verbessern, arbeiten wir an der Zusammenlegung von Wegen und der Verknüpfung von Wohnen, Arbeit/Bildung und Freizeit. Wir unterstützen die Integration von Verkehrsmitteln, einschließlich Zügen und Flügen, und das Wachstum von Telearbeit, Breitbandausbau und Co-Working-Spaces. Um Verkehrsengpässe während der Stoßzeiten zu vermeiden, fördern wir flexible Arbeitsmodelle und bieten Park-and-Ride- und Bike-and-Ride-Lösungen an.

Außerdem bauen wir Infrastruktur in Verbindung mit neuen Entwicklungen für Gewerbe, Wohnen und Arbeiten und implementieren Einbahnstraßen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Für den privaten Individualverkehr sind Motivationskampagnen für klimaschonende Fortbewegung zu entwickeln, damit der Umstieg auf Rad und ÖPNV selbstverständlich wird. Bisher externalisierte Kosten zu Lasten der Allgemeinheit müssen soweit möglich von den Verursachern getragen werden: Nutzung von öffentlichem Raum muss einen marktwirtschaftlichen Preis erhalten, Anwohnerparken und Parkraumbewirtschaftung müssen entsprechend verteuert werden. Die Kosten von CO2-Ausstoß müssen durch einen rasch steigenden CO2-Preis vom Verursacher getragen werden, wobei die Einnahmen aus diesem CO2-Preis nicht der Staat, sondern die Bürger pro Kopf zurückerhalten sollen, um einen sozialen Ausgleich und hohe Akzeptanz zu erreichen. es, in den wesentlichen erneuerbaren Technologien Technologieführer
zu werden.

Zum ganzen Papier der AG gelangt Ihr hier.

Grundsatzpapier der AG Bauen und Wohnen

Grundsätze zum Bauen und Wohnen Deutschland

Aktuell gibt es viele globale Herausforderungen: Krieg in Europa, den Klimawandel und die Ressourcenknappheit, um nur ein paar von ihnen zu nennen. All diese globalen Herausforderungen wirken sich auf lokaler Ebene und damit auf den Alltag von uns allen aus. Wenn Naturkatastrophen sich häufen, die Energieversorgung nicht gesichert ist, im Sommer die Zimmertemperatur unerträglich hoch steigt und im Winter in den Skigebieten kein Schnee mehr liegt, merken wir: Es ist Zeit zu handeln.
Es braucht nachhaltigere Lösungen, um diese Herausforderungen global und lokal zu bewältigen. Ziel der Arbeitsgruppe (AG) war es, diese Lösungen im Bereich Bauen und Wohnen zu entwickeln.
Die internationale Verpflichtung, das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen, sollte dabei eher als positiver Nebeneffekt erreicht werden. Der Fokus der AG liegt vielmehr auf Maßnahmen, die an den Bedürfnissen und der Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort ausgerichtet sind. Neben dem Klimaschutz an sich kommt es bei den Maßnahmen auch darauf an, die Gesundheit der Bewohner zu schützen sowie Stadt und Land an die Veränderung des Klimas anzupassen und lebenswert zu machen. Für eine nachhaltige Verbesserung der Situation im Bereich Bauen und Wohnen bedarf es einer Implementierung einer positiven Grundeinstellung gegenüber nachhaltigem Städtebau und nachhaltigem Bauen auf allen Ebenen der Verwaltung und bei allen Akteuren der Bau- und Wohnungswirtschaft. Dazu bedarf es prägnanter Leitbilder, wie der 15-Minuten-Stadt, SmartCities, der resilienten Stadt und der Schwammstadt.

Zum gesamten Papier der AG gelangt Ihr hier.

Grundsatzpapier der AG Soziales

Soziale Aspekte der Nachhaltigkeit

„Nachhaltigkeit“ ist nicht nur ein Schlagwort, sondern gewinnt angesichts des Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Das Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung beruht dabei auf den Grundsätzen der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung. Umweltschutz, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit konkurrieren dabei nicht, sondern sie bedingen einander. Alle Säulen sind gleichgewichtet und gleichrangig. Nur so kann die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden. Die AG Soziales der KlimaUnion widmet sich in diesem 10-Punkte-Papier vorrangig den sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit.

Zum gesamten 10-Punkte-Papier der AG gelangt Ihr hier.

Unser Plädoyer gegen gewaltsame Klimaproteste und für Paris-orientierte Zusammenarbeit

Unser Plädoyer gegen gewaltsame Klimaproteste und für Paris-orientierte Zusammenarbeit

In der vergangenen Woche haben mehrere Berichte gezeigt, dass wir sowohl auf globaler als auch auf nationaler Ebene noch weit davon entfernt sind, die Pariser Klimaziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund haben wir inhaltliches Verständnis für die Dringlichkeit der Klimaproteste rund um die Letzte Generation, aber nicht für deren Methode.

Als KlimaUnion sagen wir klar, dass das, was die Last Generation macht, falsch ist.

  • Falsch, weil die Klimapolitik zunehmend weniger in Schwarz-Weiß-Lösungen besteht, sondern die Proteste von den vielen konkreten, teilweise kleinen Schritten auf vielen Ebenen ablenken, die gegangen werden müssen: in rund 11.000 Kommunen, 300 Landkreisen, 27 EU-Staaten und 16 Bundesländern mit entsprechenden gewählten Vertretern und Mitarbeitern in den Ämtern und Verwaltungen.
  • Falsch, weil die Aufmerksamkeit mehr und mehr von den dringenden inhaltlichen Themen abgelenkt wird.
  • Falsch, weil Nötigung und Straftaten nie zu einer dauerhaft guten Zusammenarbeit führen, bestenfalls einen Pyrrhussieg ermöglichen und vor allem zu einer Verhärtung der Fronten führen.
  • Falsch, weil das Gewaltmonopol beim Staat liegt und liegen muss. Denn die Auseinandersetzung in einer Demokratie darf für kein Thema mit bewusst begangenen Straftaten geführt werden.
  • Falsch, weil es einen kommunikativen, polarisierenden Frontenkampf begünstigt und den Diskurs noch weiter weg von den dringenden Sachfragen schiebt.
  • Falsch, weil es den klimapolitischen Rückhalt in der Bevölkerung schmälert, indem es die Berechtigung für Klimaschutz-Forderungen über die Ablehnung der Protestform diskreditiert.
  • Falsch, weil eine weitere Eskalation z.B. aufgebrachter Autofahrer früher oder später zu Körperverletzungen und Totschlag und dann zu einer Spirale von Märtyrertum und Radikalisierung führen wird, auf die der Staat mit mehr Härte antworten müsste und wird.
  • Falsch, weil für den Klimaschutz engagierte Menschen einen höheren Wirkungsgrad in Unternehmen, Verwaltungen und Parteien entfalten können.
  • Falsch, weil es den bislang wachsenden Rückhalt für eine Paris-konforme Klimapolitik und für die Klimagruppen in den Parteien schmälert und alte Kräfte wieder Oberwasser bekommen.

Wir erachten die Proteste in der Form als kontraproduktiv und nicht förderlich für die Sache. Gleichzeitig werben wir für eine nicht polarisierende Auseinandersetzung, denn auch Übertreibungen schaden der erforderlichen Debatte um Notwendigkeit und Chancen von Klimaschutz. Als Vorstand der KlimaUnion setzen wir uns dafür ein, gemeinsam, staatstragend, partei- und organisationsübergreifend an der Einhaltung des 1,5-Grad-Limits zu arbeiten.

 

 

Beschlossen am 3. Nov. 2022                                   Vorstand KlimaUnion e.V.

Jetzt in den AGs inhaltlich einbringen

Jetzt in den AGs inhaltlich einbringen

Alle Mitglieder sind zur Mitarbeit bei unseren Arbeitsgruppen aufrufen! Wenn ihr euch interessiert, schreibt uns einfach an info@klimaunion.de damit wir euch Onboarden können. Folgende Arbeitsgruppen stehen zur Auswahl:

  • Inhaltliche Arbeitsgruppen zum CDU-Grundsatzprogramm
    Zu der Begleitung der Inhaltlichen Arbeit Rahmen des CDU-Grundsatzprogramms haben wir einzelne Arbeitsgruppen zu den Themen Energie, Landwirtschaft, Bauen und Wohnen, Verkehr sowie Soziales gegründet. Die AGs sollen 7-Punkte-Pläne ausarbeiten, die in das Grundsatzprogramm eingehen sollen.
  • Gruppe zur ostdeutschen Perspektive
    Die CDU steht in den ostdeutschen Ländern aufgrund der Stärke der AfD vor ganz besonderen Herausforderung, wenn es um das Werben für ambitionierter Klimaschutz geht. Dafür wollen wir eine passgenaue Sprache und treffende Framings ausarbeiten.
  • Arbeitsgruppe zum C der CDU und CSU im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit
    „Die Schöpfung bewahren“ ist einer der meistgehörten Sätze, wenn Unionler die Motivation für Ihr Klimaengagement begründen. Doch was heißt das genau? Welche ethisch-moralischen Werthaltungen rund um die Definition von Nachhaltigkeit, den Pariser Klimavertrag und das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergeben sich aus dem C der CDU und CSU?

Unsere 1,5°-Calls

„1,5 Stunden für 1,5 Grad“ – das ist der Name unserer Regelmäßig stattfindenden Calls für unsere Mitglieder. Experten aus aller Welt, egal ob aus Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik informieren dabei über neuste klimapolitische Veränderungen und Initiativen.
Bei den anderthalbstündigen, monatlichen Zoom-Calls haben sowohl unsere Mitglieder, als auch alle anderen Interessierten die Möglichkeit, zunächst einem spannenden Vortrag zu lauschen und anschließend mit den anderen Teilnehmern und Referenten in den Diskurs zu gehen.
Im Anschluss veröffentlichen wir die Aufzeichnung des Vortrags auf YouTube. Wenn Du mehr über die Calls erfahren willst, schreib uns gerne eine Mail und melde Dich für unseren wöchentlichen Newsletter an, in dem wir über die 1,5°-Calls und weitere spannende Veranstaltungen informieren.

In unseren letzen Calls war u.A. Prof. Dr. Volker Quaschning, Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme als Referent mit dabei. Er begeisterte gut 70 Teilnehmer für die Möglichkeiten des schnellen, flächendeckenden Ausbaus von Erneuerbaren und machte zugleich die Dringlichkeit des Klimaschutzes deutlich.
Wolfram Axthelm, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE), analysierte in einem unserer letzen Calls die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau regenerativer Energiequellen und diskutierte gemeinsam mit den Teilnehmern die Frage, wie politische Hürden sinnvoll aufgeweicht werden können.

Ihr findet bei Interesse hier die YouTube-Links zu den entsprechenden Vorträgen.
Wir freuen uns, wenn wir Euch auch einmal in einem Call begrüßen können.